Verein Bergwerk Riedhof

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Projekt: Öffnung Gottert-Stollen

Ende Februar 2008 wurde vom Verein Bergwerk Riedhof ein Projekt zur Wieder-Öffnung des Gottertstollens bei den zuständigen Behörden eingereicht. Anfangs Mai lagen alle notwendigen Bewilligungen vor und an der Generalversammlung des VBR vom 16. Mai konnte «grünes Licht» für die Ausführung gegeben werden.

Ein Team von freiwilligen Helfern, koordieniert vom Stollenchef Ueli Wenger, machte sich in der Folge daran, die ersten Arbeiten in Angriff zu nehmen. Einmal mehr kam dem VBR bei diesen ersten Arbeiten eine glückliche Kombination von Arbeiten mit der Gemeinde entgegen. Für die Sanierung des abgerutschten Wegstückes zum Müliberg wurde Füllmaterial gebraucht - ideal dafür waren etwa 100 Kubikmeter von Aushub beim Gottertstollen und beim Grüebli!

Aufruf an Mitglieder und Freunde

Für die weiteren Arbeiten wird nun viel «Manpower» gebraucht. Wir möchten an dieser Stelle allen Mitgliedern und Freunden des VBR die Gelegenheit bieten, sich aktiv an der Wieder-Öffnung des Gottertstollens zu beteiligen. Helfer und Helferinnen melden sich bitte bei Ueli Wenger (044-764 10 69 oder ueli-wenger@gmx.ch

Nachstehend ein paar Bilder zum Projekt Gottert-Stollen 2008/2009/2010

 

 

Bilderserie

Von (wieder) aktuell zurück bis Juni 2008.

22. April 2010

1.5 Kubikmeter Beton sind sauber ausgebracht. Die Kurve stabilisiert und bereit für Hochgeschwindigkeitszüge...

Und jetzt wird ausgeebnet.

Und das ist Chefsache, natürlich! (siehe 4 Bilder weiter unten ;-)

Richtig, da muss eine grössere «Garette» her. Präzis und auf Zeit geliefert. Zu Sonderkonditionen für die sich der Verein herzlich bei den Sponsoren bedankt!

22. April 2010

Jetzt sollten wir wohl endlich mal die Kurve einbetonieren. Ob dazu wohl die Garette reicht? Seppi traut der Sache noch nicht so ganz.

Anfangs April - die Hüfte meldet sich noch regelmässig - ein wichtiger Transport. Das neue (alte) Baustellenhotel ist auf der Anfahrt - vorerst nach Hirzwangen zur «Revision»...

.. und dann die Kontrolle vom Chef. Man ist beinahe geneigt, Chef-Dreibein zu sagen...

Ein erster Generator-Test...

Wenn Ueli ausfällt, dann ziehen wir halt das Elektrische vor - so die Gedanken (und Taten) von Sepp!

Und die Lösung wurde per Spital in Baar geliefert - und eingebaut...

Mitte Februar 2010

Ein temporäres Problem tritt auf bei der Stollenplanung! 15 Grad gegen Westen und 52 Grad abwinkeln ??

Nein - es ist nicht unser Stollen, sonden Uelis Hüfte, die eine genaue Lagebeurteilung erforderte!

10. Februar 2010

Die Wasserproben für die Ionenstrahlanalytik sind im Rucksack. Zeit also, sich einer organoleptischen «Analytik» des Gotterthöcklers (Riesling-Sylvaner) anzunehmen...

Ziel war es, Wasserproben aus dem Bergwerk mit einer neuen Analysemethode zu analysieren. Aber keine Angst, alle gemessenen Werte liegen unter den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung.

10. Februar 2010

Winterpause ?

Bei den Arbeiten am Stollen - Ja. Bei der Forschung - Nein.

Forschergruppe der ETH Zürich auf dem Weg ins Bergwerk.

28. November 2009

Langsam nimmt der Eingang Gestalt an!

Kapitän Roger mit ein paar begeisterten jungen Bergwerkforschern auf kleiner Probefahrt (das Bild stammt vom 11. März 2010. passt aber hier gut rein...).

Mit vereinten Kräften wurden die Schwellen zum «Hafen» im Gottertstollen transportiert. Bald ist die Benutzung des Bootes mit trockenen Füssen möglich...

Dieser Stempel hingegen ist bis auf den Kern verfault - nur die Äste halten ihn noch zusammen.

Stempel im Gottert. Nach über 60 Jahren noch immer gesund im Kern!

Nun kanns im Stollen weitergehen. Da wartet noch beliebig Arbeit...

Die Tagbruch-Senke wir mit Ästen gefüllt.

28. November 2009

Jörg, Martin, Roger, Ueli und Rainer sind dem Aufruf zum Arbeitseinsatz gefolgt. Rund um den Gottertstollen wurde aufgeräumt, später gings dann in den Berg...

... und das dürfte für die nächste «Ewigkeit» wohl halten, denkt Georg..

So sollte die «Schublade» gut gesichert sein...

so werden die Schwellen zugeschnitten - von Ueli und Fritz.

18. November 2009

Wunderbar, wie das Wasser fliesst...

22. Oktober 2009

Tja, das ist doch was. So sah's wohl letztmals 1946 aus!

Auch von aussen her wird's jetzt immer einfacher. Und den Kopf schlägt man bald nicht mehr an. Man beachte Ueli's perfekte Anzeichnung am Fels - falls über Nacht die Heinzelmännchen kommen.

19. Oktober 2009

Ein Traum wird wahr!
Noch versperrt etwas «Dreck» den ungehinderten Blick ans Tageslicht...

Wird wohl noch ein paar «Garettenladungen» Arbeit bedeuten!

30. September

Bosco, Bello, Karl und Ueli (von links nach rechts) bei der Mittagspause. Die beiden links sind wohl nicht so am Gespräch sondern eher an der Wurst interessiert!

Der Meister begutachtet sein Werk...

Und auch im äusseren Eingangsbereich werden Dachdeckerarbeiten ausgeführt. Bleche sollen das Holz vor übermässiger Nässe schützen..

Das Loch ist geflickt...

30. Juli

Durchblick! Aber gegen oben! Tagbruch nennen das die Fachleute. Wir sind da bescheidener: Kontrollblick in das Deckgewölbe heiist das bei uns!

Frisch gespült ist nun der Stollen ;-)

Gegen Abend beginnt der Wasserstand zu sinken...

Da bleibt nur eins: Schaufel an die Wand - und Pause!

Es rauscht der Wildbach...

Unter Umgehung des verstopften Entwässerungsrohres entleert sich das aufgestaute Wasser.

Die rechte Seite ist nun auch gur abgestützt. Schon wieder 1.5 Meter gesicherter Arbeitsbereich!

Saubere "Sprengung" emtlang des Bohrlochs mittels Betonamit

29. Juni

Auch den blauen, harten Sandsteinen wird Ueli dank Einsatz von Sprengzement (Betonamit) Herr und Meister - oder eben, Sprengmeister.

28. Juni

Dieser Block versperrt einfach den Weg! Ganz klar, der muss weg ... Aber wie?

(siehe nächstes Bild oben)

17. Juni

Während oben der Gottert-Höckler 2009 heranwächst, wird im Untergrund weiterhin kräftig gearbeitet. Bald sind wieder «Kontrollgänge» zu den Wurzeln der Reben möglich ;-)

Feierabend für heute!

Juni 2009

Temporäre Sicherung. Irgendwie kommt da etwas viel Material aus dem Stollen - fast von selbst!

Juni 2009

Wir wusstens doch. Irgendwann haben wir den Durchblick id den tiefen dunklen Gottertstollen.

... und plötzlich geht dem Ueli ein Licht auf. Gell Fritz, so machen wir's!

... und dann wird genau vermessen!

Experten unter sich...

Dabei ist das doch die Art, wie man professionell Steine zerkleinert - und nicht mit dem Mittelfinger (siehe unten)

Oh je... Ueli's Finger, der tut weh!

Dreimal gebrochen, so das Fazit der Mediziner. Drei Wochen "Pause" so das Fazit des Obersteigers!
Aber - verzeih uns den Humor Ueli - Grün steht Dir noch ganz gut...

Gute Besserung wünscht auf diesem Weg der Webmaster alias Präsident...

Nun gehts dann bald an das «pièce de résistance», resp. an den «pierre de résistance»...

Nüd ganz Hundert ...

96 Garettenladungen brauchte es, bis der Stollen wieder leergeräumt war (vgl. dazu das Bild vom 4. April 2009).

28. Mai 2009: Karl, Ueli und Georg rücken den über Winter angehäuften Schutthaufen auf den Leib...

Nicht etwa dass wir auf Distanz gehen zu unseren Horgener Kollegen - aber das Feuer war wirklich heiss! Ebenso heiss ist unser Dank an Heinz (Bergwerkverein Käpfnach) für seine tatkräftige Unterstützung.

Ueli hat auch für für diese Aufgabe das passende Werkzeug dabei. Und nebenbei demonstriert er auch gleich noch die Inkohlungsreihe anhand unseres Zmittags...

Ob das Feuer wohl reicht für unsere Cervelats?

Und auch die Holzerei ist vorbei...

Da haben uns die Forstleute aber ganz schön Arbeit hinterlassen! Zuerst muss hier geräumt werden, bevor wir wieder Material garettlen können...

4. April 2009
Der schneereiche Winter ist vorbei.

Das Schmelzwasser hat in der Zwischenzeit wacker «gearbeitet» - allerdings nicht gabz in unserem Sinn!

Da brauchts einige Garetten um diesen Mergelhaufen wieder loszuwerden...

Winterpause!

Bereits Ende Oktober kam der Winter - früher und heftiger als erwartet.

Die Stollenarbeiten blieben vom November 2008 bis März 2009 eingestellt.

Tja, und Jörg kriecht gleich schon mal durch. Bis am Abend des 11. Oktober war dann der Zugang so gross, dass man nun problemlos auf allen Vieren durchkommt.

Bereits ist ein gemütlicher Schwatz zwischen Obersteiger "draussen" und Steiger "drinnen" möglich.

PS: Die Helme waren nur wegen des Fotoshootings nicht da, wo sie hin gehören! Aber ein bischen eitel sind Ueli und Rainer halt auch...

Zuvorderst im Gottertstollen sind mittlerweile die gröbsten Steine weggeräumt und endlich ist das Tageslicht zu sehen!

... leider vergebens. Nichts von einem Rohr - auch nicht bei 60cm Wassertiefe!

Zuerst wird jedoch nach dem Entwässerungsrohr sondiert. Stefan und Patrick schaufeln sich tiefer und tiefer...

... derweil im Gottertstollen selbst endlich das Wasser tief steht. So kann Rainer mit einer zweite Gruppe den Vorstoss "von innen" wagen.

Anfangs Oktober geht's wieder weiter. Ueli, Seppi und Georg verlängern den Stollen und "garettlen" Kubikmeter um Kubikmeter raus.

Hier ein Bild vom 11. Oktober. Ueli gräbt sich gegen den Gottert vor...

... hat auch «Obersteiger Ginsberg», alias Ueli, ab und zu noch ganz andere Interessen und macht nun erst mal zwei Wochen Ferien.

Vielen Dank Ueli für die bisherige Arbeit - und schöne Ferien!

Und vielen Dank auch an das ganze Stollenteam (der Präsi)

30. August 2008

 

So bleiben die Stollenarbeiten bis Mitte September gestoppt, denn schliesslich ...

Für die Öffnung des Tores muss man sich an Ueli wenden. Aber der hat zur Zeit anderes im Kopf (siehe übernächstes Bild).

Das heisst. Ganz verschlossen bleibt das Tor nur für die grossen Besucher. Fledermäuse wären bei uns im Stollen willkommen - und deshalb bleibt für sie ein Fenster offen.

... und das Tor zu schliessen.

Dann war es Zeit, das Material sauber zu versorgen...

Ende August wurde das Tor geliefert und sogleich eingebaut.

Die klassische Garette blieb aber trotzdem im Einsatz, wie Lukas es auf diesem Bild beweist.

... und bald war auch die Technik klar, wie die Schubkarre wieder entleert werden konnte, ohne «Abflug» der Mannschaft...

Am 14. August wurde die Arbeit mit Unterstützung einer Motor-Schubkarre wieder aufgenommen. Fritz hat uns diesen «technischen Fortschritt» ermöglicht...

... und wird entsprechend geschätzt von den Kameraden.

Stand: 9. August 2008

... dies sparen wir uns aber für später auf, damit wir die Sondierung mit dem ganzen Team feiern können. Symbolisch rutscht hier das Barbarabier durch die enge Röhre...

... sind nur noch seine Füsse zu sehen. Dafür kann er jetzt mit Ueli und den anderen draussen plaudern.

Was für ein Erfolg. Mit etwas «Grübeln» können wir bald auch ein Seil durchreichen und die Strecke auf 4 Meter einmessen. Es wäre sogar möglich, eine Bierflasche durchzureichen...

Jörg schaut sich die Sache genau an und dann...

Und hier das Stollenende. Hinter dieser Blockade steht wohl Ueli mit seiner Mannschaft...

Am 9. August dann die Klärung dieser Frage.

Jörg und Rainer schauen sch die Sache wieder einmal «von Innen» an. Hier ein Bild des Gottertstollens.

Und so sah die «Stollenbrust» am 7. August bei Feierabend aus.

Der Gwunder sticht natürlich schon, zu wissen wie's dahinter aussieht und vor allem, wie weit es noch bis in den offenen Gottertstollen ist...

Zwischendurch konnte auch gleich noch der erste Teil des Schachtes gespült werden, als per «Zufall» das entsprechende Fahrzeug vorbeikam.

... hier in voller Fahrt an der Abbiegung zur Deponie.

PS: 50 Inerorts wurde eingehalten!

Ueli ist an der Schaufel und Fritz übernimmt die Verkehrskontrolle.

War aber auch dringend nötig, bei dem Tempo, welches Georges an der Garette (=Schubkarre) vorlegte...

Am 7. August war die Luft wieder klar und Uelis Mannschaft - diesmal Fritz, Georges und Rainer - auch zur Stelle.

Ein paar faule Sprüche musste der sogenannt «mittelharte Molassesandstein» schon über sich ergehen lassen. Und die Luftqualität stimmte langsam auch nicht mehr... Zeit für eine Arbeitspause!

... und dann wurde der Sandstein zunehmend blauer und härter. Aber mit einem entsprechenden «Eingericht» (siehe Seil) liess sich auch diese Hürde meistern.

Zuerst, im braun angewitterten Sandstein, gings ja noch ganz flott. Und auch die Luftqualität stimmte... aber die ganze Sache ging kräftig in die Arme...

... Obersteiger Ginsberg - wollte natürlich sagen Ueli ;-)

... unterstützt von einem kraftvollen Kompressor. Der Mann am Ende des Druckluftschlauches ist natürlich...

5. August: Nun ist schweres Werkzeug angesagt. Seppi, Fritz und Ueli sind wieder mal im Einsatz.

Als Glücksfall erwies sich der freigelegte Kohlenaufschluss in der linken Böschung. Er wurde kunstvoll verbaut, und gewährt nun einen ersten Einblick in die Riedhofkohle.

Sicherung der Böschung links, mit Sichtfenster für den Kohlenaufschluss.

Sicherung der Böschung rechts...

Ende Juli sieht der Stolleneingang nun schon ganz gut aus mit den neu gestellten Palisaden links und rechts (31.7.08).

Und so sieht der Stolleneingang nun aus (24.7.2008).

... welche Seppi und Fritz kunstvoll verbauten.

Am 24. Juli wurde wieder «schweres Geschütz» aufgefahren...

Präzis platzierte Ueli Trämel um Trämel, ...

So, für heute ist's genug. 10. Juli 2008

Der Eingang nimmt immer mehr das Aussehen an, so wie er 1946 auf alten Fotos abgebildet ist. Bravo, Ueli und Team!

Tja, das mit Affoltern war natürlich ein Scherz. Aber immerhin bis zur nächsten Blockade sehen wir...

Potz! So gehts wirklich besser. Ich seh schon bald nach Affoltern rüber...

... und einen Schaufelmeister, Oberschaufler oder wie man immer sagen will. Wir nennen ihn der Einfachheit halber Seppi.

... zum Beispiel Schaufeln!

10. Juli. Jetzt geht's weiter.

Anmerkung der Redaktion: Aber Ueli, der Helm gehört auf den Kopf. Zum Schaufeln gibt's andere Werkzeuge...

Die ersten drei Joche stehen. Sieht doch schon fast wieder wie damals 1946 aus... (2. Juli 2008)

Sooo viel Holz und sooo heiss! Da ist eine Pause wohlverdient! (2. Juli 2008)

Das Holz für dieersten paar Stempel ist gerichtet. Jetzt muss es "nur" noch unter den Stein... (2. Juli 2008)

Das die Warntafel nicht zum Spass steht, zeigten die Regenfälle der vergangenen Tage. Erdmaterial ist in den Eingangsbereich gerutscht (Bild vom 11. Juni 2008)

Gleich «um die Ecke» beim Gottertstollen führte in den 1940er Jahren ein kleiner Weg zu einem Depotplatz. Damals stand dort auch das Sprengstoffmagazin - wohlweislich etwas weg von den übrigen Einrichtungen. Zur Zeit wird dieser Platz genutzt zur Arbeitsvorbereitung für die Stollenöffnung.

Auch das «Grüebli» wird wieder sichtbar. An dieser Stelle hatte damals, 1784, Felix Schneebeli beim Abbau von Material für den Strassenunterhalt zum ersten Mal Kohle gefunden. Dieser historisch bedeutsame Ort soll wieder in seiner damaligen Dimension rekonstruiert werden.

Sogar der alte Sammelschacht, welcher das Sickerwasser im Stollen nivellierte, kam wieder zum Vorschein.

Der Stolleneingang bleibt vorläufig blockiert durch diesen Niederbruch und damit verschlossen. Zuerst wird nun die Eingangspartie gesichert. Mit Holzeinbauten wird der Eingangsbereich so rekonstruiert, wie er auf Bilder von 1946 dargestellt ist. Sobald die Eingangspartie gesichert ist und mit einem Tor verschlossen werden kann, werden die Arbeiten ins Berginnere fortgesetzt.

Etwa 4 Meter hinter dem Stollenportal verschliesst ein Niederbruch (eine sogenannte «Schublade») den Zugang zum Gottertstollen. Diese Blockade wurde damals (1946) extra durch eine Sprengung ausgelöst, um den Zugang zu verschliessen und die damaligen Betreiber von Haftungsansprüchen zu befreien.

Am Morgen des 22. Mai war der Gottertstollen schon deutlich zu sehen. Gut sichtbau ist auch der Versturz im hinteren Teil (siehe auch nächstes Foto).

21.5.2008 Bald waren erste Anzeichen des Stollendachs des Gottertstollens sichtbar. Schön zu sehen ist die Verfüllung des Stolleneingangs.

Hier landete das Aushubmaterial am Gottert. Es war zur Auffüllung der Holzkastenkonstruktion hochwillkommen.

Am 21. Mai war es soweit. Mit dem Bagger wurde Schaufel für Schaufel der Zugang zum Gottertstollen freigelegt. Das Material wurde zur Auffüllung des abgerutschten Wegstückes am Strässchen zum Müliberg verwendet (sieh nächstes Bild).

... wer weiss, vielleicht sind dann wieder Einblicke in den Gottertstollen möglich. Dazu müssen natürlich vorgängig verschiedene Sicherungsarbeiten in Angriff genommen werden

Der Stolleneingang wird möglichst genau nach den Fotografien aus den 1940er Jahren nachgebaut.

In einem kleinen Teil des Bergwerkes sollen in Zukunft Besichtigungen möglich sein. Auf kurzer Distanz sind dort Einblicke in die Abbautechnik im 1. und 2. Weltkrieg möglich. Zudem wird es möglich sein, den 1786 angelegten ersten Stollen im Riedhof zu sehen.

Ziel des Projektes «Öffnung Gottertstollen» ist es, den ehemaligen Gottertstollen (GS) wieder zu öffnen und die bergbauhistorisch interessante Lokalität «Grüebli» (G) im Originalzustand wieder herzurichten.

   
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